Piratenpartei Bielefeld

Erklärung zur Bilanz

Aktivseite

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen repräsentiert das Vermögen, welches der Stadt dauernd dienen soll.

Genauere Definition

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Immateriellen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Konzessionen, Lizenzen und Software sowie Geschäfts- und Firmenwerten. Dabei dürfen nur gekaufte Gegenstände aktiviert werden.

Genauere Definition

Sachanlagen

Sachanlagen sind materielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens. Das sind Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Genauere Definition

Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, Erbbaurechte

Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke ohne benutzbare Gebäude. Für die Stadt Bielefeld betreffen die unbebauten Grundstücke vorwiegend die beim Immobilienservicebetrieb bilanzierten unbebauten Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte.

Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

Grundstücke, auf denen benutzbare Gebäude stehen. Die Gebäude selber müssen getrennt bilanziert werden.

Genauere Definition

Grundstücksgleiche Rechte

Rechte, die im bürgerlichen Recht wie Grundstücke behandelt werden.  Zum  Beispiel das Erbbaurecht.

Infrastrukturvermögen

Alle öffentliche Einrichtungen, die ausschließlich der örtlichen Infrastruktur dienen. Unter anderem das Straßennetz, Brücken und Tunnel sowie Grund und Boden des Umweltbetriebes der Stadt Bielefeld (vorwiegend Entsorgungsleitungen) sowie Gleisanlagen, Brücken und Tunnel der BBVG(Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft).

Genauere Definition

Bauten auf fremden Grund und Boden

Gebäude, die der Stadt gehören aber auf einem Grundstück erbaut sind, das in fremdem Besitz ist.

Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler

Kunst und Kultur im Besitz der Stadt.

Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge

Die grössten Posten sind hier Vermögensgegenstände der Stadtwerke Bielefeld-Gruppe (z.B. Transportfahrzeuge ),  des Klinikums Bielefeld gem. GmbH und des Umweltbetriebes.

Betriebs- und Geschãftsausstattung

Betriebsausstattung

Zum Beispiel: Werkstätteneinrichtungen, Werkzeuge, Werksgeräte und Modelle, Prüf- und Messmittel, Lagereinrichtungen, Transporteinrichtungen außerhalb des unmittelbaren Produktionsprozesses (Rollenbahnen, Drahtseilbahnen, Gleisanlagen), Fuhrpark (Lkw, Pkw, Gabelstapler), Arbeitsbühnen, Lagerbehälter, Tanks, Geräte und Einrichtungen von Labor-, Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.

Geschäftsausstattung

Zum Beispiel: Büromaschinen, Organisationsmittel, Fernsprechanlagen und Büromöbel.

Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau

Kommunen sind dazu verpflichtet, die vor dem Erwerb eines Vermögensgegenstandes des Sachvermögens geleistete Anzahlung gesondert auszuweisen. Diese darf erst nach Übernahme in das wirtschaftliche Eigentum der Kommune in der Bilanz an der passenden Stelle(bei Gebäuden, Grundstücken,...) ausgewiesen werden. Das Gleiche gilt für Abschlagszahlungen von noch nicht fertiggestellten Baumaßnahmen.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

"Es handelt sich im Wesentlichen um nicht in den Vollkonsolidierungskreis einbezogene verselbständigte Aufgabenbereiche und Stiftungen der Stadt Bielefeld wie zum Beispiel den Abwasserverband „Obere Lutter“ und die Stiftung Huelsmann." Können wir Ihnen leider nicht näher erklären. Wir verstehen nicht, was die Stadt Bielefeld damit aussagen will.

Anteile an assoziierten Unternehmen

Selbstständige Unternehmen, auf welche die Stadt einen sogenannten maßgeblichen aber keinen beherrschenden Einfluss hat.

Genauere Definition

Beteiligungen

Anteile an Unternehmen, die dauerhaft dem Geschäfts- bzw. Verwaltungszweck dienen sollen. Keine Anteile, die nur Kapitalanlagen sind.

Genauere Definition

Sondervermögen

Rechtlich unselbstständige Einrichtungen, die für besondere Aufgaben geschaffen werden.

Genauere Definition

Wertpapiere des Anlagevermögens

Wertpapiere des Anlagevermögens sind verbriefte Wertpapiere, die übertragbar und verwertbar sind. Es darf dabei keine Beteiligungsabsicht vorliegen.  Es sollte sich um eine langfristige Kapitalanlage handeln.

Beispiel: Schuldscheine

Ausleihungen

Kredite, bei denen die Stadt als Kreditgeber auftritt. Dabei ist es unerheblich, ob Zinsen verlangt werden.

Genauere Definition

Umlaufvermögen

Vermögensgegenstände, die nicht dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen sondern zur Weiterveräußerung oder zum Verbrauch bestimmt sind.

Genauere Definition

Vorräte

 Im Wesentlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige, noch
nicht endgültig abgerechnete Leistungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Öffentlich-rechtliche Forderungen und Forderungen aus Transferleistungen

 

Forderungen, die aus der Festsetzung von Gebühren (Verwaltungs- und Benutzungsgebühren), Beiträgen, Steuern und steuerähnlichen Abgaben resultieren.

Genauere Definition

Privatrechtliche Forderungen

Unter anderem Forderungen aus noch nicht abgerechneten Verbräuchen der Stadtwerke.

Genauere Definition

Sonstige Vermögensgegenstände

Alle Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, die keiner anderen Position zuzuordnen sind. Enthält nicht gesondert auszuweisende Forderungen und verschiedenartige Vermögensgegenstände.

Genauere Definition

Wertpapiere des Umlaufvermögens

Wertpapiere sind dem Umlaufvermögen zuzuordnen, wenn sie

  • Nicht der dauerhaften Aufgabenerfüllung der Kommune dienen sollen oder
  • Nicht länger als ein Jahr gehalten werden sollen.

 

Liquide Mittel

Kassenbestände und Bankguthaben, aber auch Vermögensgegenstände, die problemlos veräussert werden können.

Genauere Definition

Aktive Rechnungsabgrenzung

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwände nach dem Stichtag.

Genauere Definition

Passivseite

Eigenkapital

Differenz zwischen dem Vermögen(entspricht in der Bilanz der Aktivseite) und den Schulden(Fremdkapital).

Genauere Beschreibung

Allgemeine Rücklagen

Rücklage, welche die rechtzeitige Leistung von Ausgaben sicherstellen soll.

Genauere Beschreibung

Kapitalrücklagen

Rücklagen, die durch Einlagen von Kapital entstehen.

Allgemeine Erläuterung

Gewinnrücklagen

Rücklagen, die durch nicht ausgezahlte Gewinne entstehen.

Allgemeine Erläuterung

Sonderrücklage

Der Teil des Eigenkapitals, der an einen bestimmten Zweck gebunden ist.

Genauere Beschreibung

Ausgleichsrücklage

Ausgleichsrücklagen dienen dem Ausgleich von Fehlbeträgen in den Ergebnisrechnungen der Folgejahre.

Genauere Beschreibung

Ergebnisvortrag

Ergebnisvorträge sind Reste von Jahresergebnissen aus vorangegangenen Rechnungsjahren, die auf nachfolgende Rechnungsjahre vorgetragen werden.

Genauere Beschreibung

Bilanzergebnis

Verlust/Gewinn der Kommune im abgelaufenen Jahr.

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Aus der Bilanz der Stadt Bielefeld:

"Der Betrag repräsentiert die Differenzgröße zwischen den anteiligen Beteiligungsbuchwerten und dem anteiligen Eigenkapital der vollkonsolidierten und nach der Equity-Methode einbezogenen verselbständigten Aufgabenbereiche."

Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter

Aus der Bilanz der Stadt Bielefeld:

"Der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter betrifft vorwiegend Anteile von Minderheitsgesellschaftern der Stadtwerke Bielefeld-Gruppe (swb AG und andere) und der Klinikum gem. GmbH (Stadt Halle)."

Genauere Beschreibung

 

Sonderposten

Sonderposten sind vor allem von Dritten gezahlte Zuwendungen, deren Verwendung festgelegt ist.

Genauere Beschreibung

Sonderposten für Zuwendungen

Zuwendungen erhält die Kommune von Bund und Land sowie durch Schenkungen und Spenden.

Sonderposten für Beiträge

Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz. Bekanntestes Beispiel sind hier wohl die Beiträge für Strassenbaumaßnahmen.

Sonderposten für Gebührenausgleich

Sonderposten für Abfallbeseitigung, Stadtentwässerung, Grundstücksentwässerung, Mülldeponien, Straßenreinigung, Wochenmärkte, Luftrettung.

Sonstige Sonderposten

Alle Sonderposten, die nicht in die anderen Bereiche gehören.

Rückstellungen

Rückstellungen müssen für voraussichtlich oder mit Sicherheit kommende Ausgaben gebildet werden.

Genauere Beschreibung

Pensionsrückstellungen

Rückstellungen für die Altersvorsorge. In Kommunen normalerweise der überwiegende Teil der Rückstellungen.

Genauere Beschreibung

Rückstellungen für Deponien und Altlasten

Rückstellungen für Sanierungskosten und
die Beseitigung von Altlasten.

Instandhaltungsrückstellungen

Müssen gebildet werden, wenn notwendige Instandhaltungen in die Folgejahre verschoben werden.

Genauere Beschreibung

Steuerrückstellungen

Rückstellungen für zu zahlende Steuern von kommunalen Betrieben.

Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen, die nicht zu den anderen Kategorien gehören. Z. B. Rückstellungen für Altersteilzeit, Urlaub und Überstunden.

Verbindlichkeiten

Verpflichtungen gegenüber Dritten, z. B. aufgenommene Kredite.

Genauere Beschreibung

Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen

Hier dürfen nur Kredite erfasst werden, die der Finanzierung von Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen dienen.

Genauere Beschreibung

 

Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung

Kurzfristige Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit.

Genauere Beschreibung

 

Verbindlichkeiten aus Vorgängen die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen

Verbindlichkeiten aus folgenden Rechtsgeschäften:

Genauere Beschreibung

 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Erhaltene und noch nicht bezahlte Rechnungen.

 

Verbindlichkeiten aus Transferleistungen

Transferleistungen sind Leistungen der Kommune an Dritte, die ohne eine konkrete Gegenleistung erbracht werden. Die Leistungen sind nicht auf einen konkreten Leistungsaustausch ausgerichtet.

Genauere Beschreibung

 

Sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten, die nicht den anderen Bereichen zuzuordnen sind.

Genauere Beschreibung

 

Passive Rechnungsabgrenzung

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten (pRAP) sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, die einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Genauere Beschreibung